Tränen sind die Sprache der Seele

Tränen sind die Sprache der Seele und sie wollen einfach geweint werden, wenn das Fass zu voll ist. Wenn du aufmerksam bist und genau zuhörst, dann verstehst du auch, welche Geschichten dir deine Tränen erzählen möchten.

Im ersten Moment kann es sein, dass es dir wie eine Fremdsprache vorkommt, die du nicht verstehst. Ein Kauderwelsch in deinen Ohren und viel mehr noch im Herzen. Doch wenn du es fließen lässt und die leisen Töne achtest, das Flüstern nicht überhörst, dann begreifst du die Story dahinter.

Manchmal ist es ein Krimi, oft ein Drama, nicht selten eine Liebesgeschichte, mitunter eine Verzweiflungstat und hin und wieder sogar eine Komödie.  „Tränen sind die Sprache der Seele“ weiterlesen

Respekt und Achtsamkeit

 

 

 

 

 

 

Vor ein paar Tagen las ich bei Facebook eine sehr interessante Textpassage von dem Psychologen Robert Betz, in der es um die Selbstachtung geht.

„Solange du dich nicht selbst achtest und Respekt vor deinem Weg empfindest, den du bisher gegangen bist, solange wird es dir schwer fallen, Respekt und Achtung für andere zu empfinden. Wer sich selbst nicht respektiert, dem werden dieses einige Mitmenschen spiegeln müssen, indem sie ihn auch respektlos behandeln.“

Robert Betz hat recht, denn alles was uns geschieht, hat irgendwie auch etwas mit uns selbst zu tun.

Doch warum fällt es oftmals so schwer, uns selber Achtsamkeit zu schenken? Kennt ihr nicht auch viel mehr diese Situationen, wo man über sich selber negativ denkt und redet?!

„Das ist mir mal wieder nicht gelungen“

„Hier war ich nicht gut genug“

„Wie doof bin ich eigentlich, dass ich das erneut nicht hinbekommen habe“

Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich führe in solchen Momenten des Selbstzweifels manchmal regelrecht Selbstgespräche. Halte  Zwiesprache mit mir und schimpfe auf mich. Doch sehr selten gehe ich in umgekehrten Situationen, wo mir was wirklich gut gelungen ist, in den Dialog mit mir und lobe mich, gebe mir Zuspruch, hau mir gedanklich auf die Schultern und sage: „Nicole, das hast du richtig gut gemacht.“

Ich bin da genauso wie viele andere und warte lieber auf ein Lob von außen, dass da andere Personen kommen mögen und mir über den Kopf streicheln und sagen: „ Das hast du aber fein gemacht.“

Natürlich ist ein Lob von anderen auch so wichtig und stärkt uns, aber da ist ja nun nicht immer gerade jemand, der uns diese Aufgabe abnehmen kann und wird. Deshalb sollten wir uns nicht davor scheuen, dass wir uns vor den Spiegel stellen, uns fest in die Augen schauen und es auch gerne laut aussprechen:

„Ich habe es richtig gut gemacht“

Respekt ist wichtig! Wertschätzung! Aber viel zu selten fühlen wir dieses für uns selber. Viel mehr werten wir uns ab, relativieren, sprechen es uns ab. Und dann wundern wir uns, dass wir gehäuft in Situationen kommen, wo uns andere Menschen keinen Respekt entgegenbringen, wir mit Respektlosigkeit konfrontiert werden und völlig erschüttert ob dessen sind.

Deshalb hat Robert Betz ja so recht damit, wenn er sagt, dass uns dadurch etwas von außen, von anderen, gespiegelt wird und wir darauf aufmerksam gemacht werden sollen, dass wir hinschauen mögen:

Wo und was respektiere ich eigentlich an mir selber nicht?

Wo schenke ich mir zu wenig Aufmerksamkeit?

Wie steht es um meine persönliche Achtsamkeit im eigenen Umgang mit mir?

Behandel dich selber so, wie du deinen besten Freund behandeln würdest!

Ja, das wäre wünschenswert, aber real umsetzten tun wir es meist nur selten, denn ist es nicht eher so, dass wir uns selber öfter….

  • Als Feind behandeln und nicht als Freund?
  • Wir uns selber fast schon feindlich gesinnt sind, weil wir unachtsam in dem sind, wenn wir es zulassen, dass über unsere Grenzen gegangen wird?
  • Nicht genug darauf achten, dass wir anderen eine Grenze setzen, uns selber eine Grenze aufzeigen?

Es passiert ja nicht umsonst, dass wir körperliche Symptome bekommen, uns der Körper damit die Grenzen aufzeigt, die wir nicht gewahrt und beachtet haben.

Wir alle haben ein gewisses Maß an Ressourcen – der eine mehr, der andere weniger. Diese sind aber irgendwann mal aufgebraucht in stressigen Zeiten. Der Akku leer, nichts mehr da an Bestand von geistiger oder körperlicher Kraft und Energie. Dann haben wir uns selber nicht geachtet, uns die Aufmerksamkeit entzogen, keinen Respekt uns selber gezollt. Das Resultat dessen ist, dass uns nun von außen gespiegelt wird, gespiegelt werden muss,  was wir selber versäumt haben. Und somit passieren diese Situationen, wo andere es wagen, uns respektlos zu begegnen. All das geschieht nach dem Gesetz der Anziehung.

Sind wir aber mit uns im Reinen, betreiben aktive Fürsorge und pflegen einen guten Umgang mit uns selbst, dann wirken diese Maßnahmen wie ein unsichtbares Schutzschild um uns herum, an dem andere Menschen mit ihren Unflätigkeiten abprallen, denn wir strahlen Kraft und Selbstbewusstsein aus, sodass der Raum nur noch sehr gering bleibt, dass Respektlosigkeit einen Platz finden könnte. Vielleicht findet sie eine kleine Nische, Ok, das ist auch nicht schön, aber eine Nische ist in ihrer Größe immer noch eine Nische und kein Saal, in dem man sich nach Genüge ausbreiten kann.

Falls es euch gerade aktuell passiert ist, dass ihr mit Jemanden in eine Konfrontation gekommen seid und der andere so richtig schön sein „Anti-Respekt-Schwert“ in euch gebohrt hat, dann spürt mal in euch hinein und schaut, wie es um eure betriebene  Achtsamkeit bestellt ist. Wann ihr Körper und Geist Situationen ausgesetzt habt, wo jegliche Grenze an Fürsorge, Aufmerksamkeit schon lange überschritten wurden. Tage, Wochen, Monate, wo man nur noch funktioniert hat, eigentlich nicht mehr konnte, dennoch ging es immer „weiter im Programm“.

Kein Stopp, keine Pause, kein Innehalten.

Die meisten respektlosen Situationen in die ich geraten bin, waren dann, wenn ich selber unachtsam mit mir war und meinen Ressourcen längst verbraucht waren, ich diesen Umstand aber nicht respektiert habe.

Bin ich aber innerlich gut sortiert, in meiner „Mitte“, mental gestärkt, dann komme ich nie in die Konfrontation mit Menschen, die meinen, sie müssten mir keinen Respekt entgegen bringen.

Alles passiert mir nur, weil ICH es zulasse, dass es mir passiert!!

Insofern wünsche ich jedem Einzelnem von euch, dass ihr euch selber genügend Aufmerksamkeit und Wertschätzung schenkt. Ihr Selbstfürsorge betreiben mögt und mutig euren Weg gehen werdet. Respekt muss man sich nicht verdienen, denn Respekt sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

 

 

 

 

 

 

Traummann trifft Traumfrau – Wenn die Venus mit dem Mars

DiE LIEBE …. 

Es gibt wohl kein Thema, welches die Menschen so sehr bewegt und begleitet, wie dieses schöne Gefühl, was sich Liebe nennt. Doch bevor diese entsteht, gibt es ja noch eine Stufe davor – das sich VERlieben!

Andere nennen es; verknallt, verguckt, interessiert. Doch ganz egal, welchen „Namen wir dem Kinde geben“….zuvor muss da ja erstmal jemand Potentielles sein, der solche Gefühle in uns weckt und auslöst.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Kennt ihr diesen Spruch? Ja, woher bloß. Einen Partner schnitzen oder backen gibt es nur im Märchen, ebenso wie den verwunschenen Prinzen, der lange Zeit als Froschkönig durch die Gegend quakte.

Ich glaube ganz fest daran, dass der Mensch nicht dafür gemacht ist, dass er alleine durchs Leben gehen soll, sondern, dass irgendwo der passende Partner wartet und gefunden werden möchte.

Doch genau daran scheitern Liebesbeziehungen am meisten. Dass es eben nicht der Passende für uns ist, weil Gemeinsamkeiten, Charaktere nicht verträglich miteinander sind, auch wenn vielleicht zu Beginn eine große Anziehungskraft zwischen zwei Menschen spürbar ist.

Dann folgt auf das erste Verliebtsein der große Schmerz, der sich Liebeskummer nennt. Ich persönlich empfinde Kummer in der Liebe ja als „Krebsgeschwür des Herzens“, und die Tortur, diesen Schmerz zu überwinden, kommt symbolisch betrachtet fast einer Chemotherapie gleich, weil man so sehr leidet und so manchem wahrlich zum Sterben zumute ist.

Was aber nun, wenn die Sterne – respektive ein Blick ins eigene Geburtshoroskop –   dabei helfen könnten, genau DIE Person zu finden, die wirklich wie „Arsch auf Eimer“, „Topf auf Deckel“ passt? „Traummann trifft Traumfrau – Wenn die Venus mit dem Mars“ weiterlesen

Niklaus‘ ist ein guter Mann

Oh Nikolaus, oh Nikolaus,

Ich ziehe meine Schuhe aus

Nun sei nicht so gemein

Und tu mir endlich etwas rein

Es darf sehr gerne ein iPhone sein

Meine Schuhe sind geputzt

Nun hoffe ich, das hat was genutzt

Und komm mir bloß nicht nur mit Schokolade

Das wäre wirklich furchtbar schade

Und ich kenne da wahrlich keine Gnade

Denn was fällt dir ein

Das wäre mir viel zu klein

Dein weiter Weg soll sich schließlich für MICH lohnen

Ansonsten kannst du bleiben, wo die Wichtel wohnen

Nun mach mal Hinne….Menschenskinne

Habe schließlich nicht ewig Zeit

Und ich bin es wirklich Leid

Ich will mich auch nicht streiten

Also geh jetzt endlich reiten

Auf deinem Rentier Rudolf oder so

Ich geh derweilen zuvor aufs Klo

Oh Nikolaus, oh Nikolaus

Da geh ich hin

Tag ein, Tag aus

Und komm so schnell nicht wieder raus

Nun sei mein Gast in meinem Haus

Doch zieh dir bloß die Schuhe aus

Nun dank´ich dir, du guter Mann

Auch wenn ich´s mir nicht glauben kann

Ich sage Tschüss, bis nächstes Jahr

Wenn du sie mir wieder machst

Die Wünsche wahr

😉

 

 

Alle Jahre wieder – Besinnlichkeit oder Quälerei?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt sind wir schon wieder mittendrin!

Die schönste Zeit des Jahres hat uns fest im Griff – Weihnachten steht vor der Tür.

Bis vor ein paar Jahren habe ich diesen besonderen Monat Dezember sehr gemocht und mich auf das Schmücken der Wohnung, Basteln der Adventskalender gefreut. Und wenn der Stress nicht allzu präsent war, dann klappte es auch noch rechtzeitig mit dem Kekse backen 😉

Doch Jahr für Jahr viel es mir aus persönlichen Gründen immer schwerer, mich auf Weihnachten zu freuen und es grauste mir eher vor den Tagen der Besinnlichkeit. Es lag an meinen Umständen, die sich geändert hatten: Trennung vom Partner, das erste Fest ohne meinen Vater, Probleme mit den Kindern, eine kranke Mutter, die uns nicht mehr am 1. Weihnachtstag mit Braten und Rotkohl empfangen konnte. Stattdessen stand ein Besuch im Pflegeheim an und dort saßen wir dann zwischen lauter fremden Menschen und in Räumlichkeiten, die ihr und uns nicht vertraut waren.

Traditionen von jetzt auf gleich unterbrochen. Schwermut statt Leichtigkeit. Kein Vater mehr da, der sich um das zerrissene Geschenkpapier kümmerte und fleißig hinter uns allen her räumte. Kein bunter Teller, um den sich immer meine Mutter gekümmert und fleißig eingekauft hatte. All die Naschereien, die keiner sonst von uns in den Einkaufswagen gepackt hätte, wir Kinder und Enkel aber trotzdem aßen.

Eben nicht mehr alle zusammen, sondern getrennt und zerstreut. Mittendrin mein kleiner Sohn, der mit seinen jungen Jahren kein „Oh du Fröhliche“ unterm Christbaum glückselig verbringen konnte, sondern mit Trauer und aufgesetzter „wir machen mal gute Stimmung Mine“ konfrontiert wurde. „Alle Jahre wieder – Besinnlichkeit oder Quälerei?“ weiterlesen

Lass dich nicht beschränken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neulich shoppte ich in einem Klamottenladen eines schwedischen Unternehmens. Während ich in der Schlange des Kassenbereiches stand und darauf wartete, dass ich an die Reihe komme – wer die besagte Ladenkette kennt weiß, dass das hin und wieder ganz schön lange dauern kann, bis man dran ist – beobachtete ich ein kleines Mädchen, ungefähr drei Jahre alt, wie sie ganz süß ihren kleinen Bruder, welcher in der Karre saß, bespaßte. Dieser lachte ganz vergnügt und die beiden waren herzallerliebst im Umgang miteinander  „Lass dich nicht beschränken!“ weiterlesen

Für Mama

Und jetzt sitzt du mir gegenüber und ich schau in dein Gesicht. Jenes, welches mir seit 53 Jahren so vertraut ist. Ich schau in deine Augen, deren Lider nicht mehr durch blauen Lidschatten verschönert  und von getuschten Wimpern umrahmt sind. Dabei habe ich dich all die Jahre so gesehen, denn auch wenn du die 80 schon lange hinter dir gelassen hast, so war es dir immer wichtig, dass du dein schönes Gesicht schminkst. Doch jetzt ist es dir unwichtig geworden. Aber etwas Lippenstift, den trägst du hin und wieder noch mal auf. Und auch deine langen Fingernägel sind stets lackiert. Neuerdings in Pink, weil eine deiner Enkeltöchter auch genau diese Farbe auf ihren Nägeln trägt. 🙂  „Für Mama“ weiterlesen

Wenn nichts mehr geht

Unsere Seele ist schon ein intelligentes Ding 😉 Und sie ist der Grund, warum der Mensch überhaupt lebt!

Wenn wir sie nicht achten und gut pflegen, wenn wir nicht auf ihre Signale hören, dann sucht sich die Seele schon ihren Weg, damit sie genügend Aufmerksamkeit bekommt. Dann wird sie halt „körperlich.“

Sie fängt an zu kratzen, beißt um sich, sticht, drückt. Kurz gesagt: Sie nervt uns bis zum Umfallen, indem sie uns fiese Schmerzen beschert bis hin zu ernsten Krankheiten. Oder eben wie bei mir, mit einer Phobie daher kommt.

Oh man, hatte sich meine Seele was tolles ausgedacht. Und nein, sie überlegte sich für mich keine bekannte, wie Beispielweise die berühmte Spinnen- oder Klaustrophobie. Ich bekam eine ganz besondere und zu dem noch sehr seltene Phobie geschenkt – die Phagophobie „Wenn nichts mehr geht“ weiterlesen

Steh zu deiner Verantwortung

Bevor ihr anfangt zu lesen muss ich euch warnen!

Im Verlauf des Beitrags werden euch um die 20x das Schimpfwörter ‚A….loch‘ um die Augen geklascht. Und ganz ehrlich: Das ist auch genauso von mir beabsichtigt!

Wem das zu viel ist, der braucht gar nicht erst weiterlesen. Für all die anderen sei gesagt, dass ich dieses Wort bewusst so plakativ benutzt habe, um zu verdeutlichen, was ein Mensch der sich wie ein Arsch benimmt bei uns anrichten und welche Spuren er mit seinem Verhalten bei uns hinterlässt.  „Steh zu deiner Verantwortung“ weiterlesen

Weibliche Lust ab 40: sexy, wild und sinnlich! Oder etwa nicht?

 

Dieses spannende Thema greift Gela Löhr auf ihrer Seite lemondays.de im Rahmen einer wirklich sehr sinnlichen Blogparade auf und ich freue mich sehr, mit dabei sein zu dürfen.

Den ganzen November über -30 Tage lang- werden mutige Frauen über die weibliche Lust mit all ihren Facetten jenseits der 40 berichten. Gestern legte Anandi Iris Mittnacht  schon einen fulminanten Start hin, indem sie auf ihrer Seite wache-weiblichkeit.de einen tollen Artikel über die weibliche Energie und die eigenverantwortliche Lust veröffentlicht hat. Sehr spannend und lesenswert! 

Also Mädels: Let’s talk about Sex

Ich mag das Wort „Sinnlichkeit“!

Aber mich wirklich sinnlich fühlen, das tue ich mich erst, seitdem ich die Zahl vier vor Zahl Null stehen hatte. Inzwischen bin ich sogar schon über 50, aber immer noch jung genug um bereit zu sein, jederzeit unentdecktes Neuland zu betreten, was meine eigene Sexualität angeht.

Sex fand ich schon immer gut, aber irgendwie auch nur so Okay. Doch heute ist das zum Glück anders. Ich weiß nun um meine Bedürfnisse und wie ich diese ausleben möchte.  „Weibliche Lust ab 40: sexy, wild und sinnlich! Oder etwa nicht?“ weiterlesen